DAS GESETZ DER SCHWERKRAFT 

Deutschsprachige Erstaufführung
Schauspiel von Olivier Sylvestre

PREMIERE: 18.01.2019 

LANDESTHEATER COBURG 

MIT: Valentin Kleinschmidt, Friederike Pasch

INSZENIERUNG: Camille Hafner 

BÜHNE & KOSTÜM: Marisa Nuxoll, 

Janosch Dahabi

DRAMATURGIE: Carola von Gradulewski

REGIEASSISTENZ & PRODUKTION: Laura Krahn

Deutsche ÜBERSETZUNG: Sonja Finck

PRESSE

STIMMEN

Eine Brücke weist den Weg: fort aus der engen Vorderstadt auf die andere Seite des Flusses in eine utopische Stadt, die die Erfüllung aller Wünsche verheißt. Den Mut, die Brücke zu überschreiten, müssen Dom und Fred erst entwickeln. Die beiden 14-jährigen Jugendlichen stecken mitten in einer schwierigen Phase. Dom wurde als Mädchen geboren, kleidet sich aber lieber als Junge und lehnt die gängigen Geschlechterzuschreibungen ab. Fred ist neu in der Stadt und will einfach nur als ein ganz ‚normaler‘ Junge in der Schule akzeptiert werden und Freunde finden. Dom und Fred schließen Freundschaft, ein verwahrloster Platz auf den Klippen ist ihr Treffpunkt. Dort wollen sie auch starten, wenn der Tag gekommen ist, die Brücke Richtung Stadt zu überqueren. Bis es soweit ist, haben die beiden einige Hürden zu überwinden und ihre Freundschaft wird großen Belastungen ausgesetzt. 

 

Der kanadische Autor und Übersetzer Olivier Sylvestre (Jahrgang 1982) hat mit „Das Gesetz der Schwerkraft“ ein berührendes Stück über zwei junge Menschen geschrieben, die es trotz Diskriminierung und Ausgrenzung schaffen in einer heteronormativ geprägten Gesellschaft ihren Weg zu finden. Ohne plakative Zuschreibungen verhandelt der Autor mit Humor und Einfühlungsvermögen Themen wie ‚Freundschaft‘ und ‚Selbstfindung‘ aus der Perspektive Jugendlicher. Die Begriffe ‚schwul‘ oder ‚Transgender‘ werden im Stück nie genannt, sind jedoch stets präsent.